7 Tage in Paris: Eine perfekte Woche in der Stadt der Lichter
Ein realistischer 7-Tage-Reiseplan für Paris, der die großen Ikonen – Eiffelturm, Louvre, Montmartre, Versailles – mit Streifzügen durch die Viertel, Café-Besuchen und lokalen Favoriten wie Belleville und dem Canal Saint-Martin kombiniert. Konzipiert für Erstbesucher, die eine ganze Woche in Paris verbringen möchten, ohne ihre Reise in einen hektischen Abhak-Marathon zu verwandeln.
"Planst du eine Reise nach Paris? April ist die beste Zeit für gutes Wetter — perfekt für lange Spaziergänge und Entdecken ohne Menschenmassen. Es ist der perfekte Ort für einen romantischen Kurzurlaub."
Wir haben diesen Reiseführer auf Basis aktueller Klimadaten, Hotelpreisentwicklungen und unserer eigenen Reisen erstellt, damit Sie den richtigen Monat ohne Rätselraten wählen können.
Auf dieser Seite
Der 7-Tage-Reiseplan für Paris auf einen Blick
Reiseplan-Karte
Für wen dieser 7-Tage-Reiseplan für Paris gedacht ist
Dieser Reiseplan ist für Reisende gedacht, die eine volle Woche in Paris verbringen und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sehen möchten – Eiffelturm, Louvre, Montmartre, Versailles – sowie Viertel wie Le Marais, Canal Saint-Martin und Belleville, die das alltägliche Pariser Leben zeigen.
Stellen Sie sich auf 15.000–20.000 Schritte pro Tag ein, mit eingeplanten Ruhephasen: Marktbesuche, Kaffeepausen, Sonnenuntergänge. Wenn Sie mit Kindern reisen oder ein gemütlicheres Tempo bevorzugen, können Sie problemlos ein Museum weglassen oder einen geschäftigen Abend gegen ein frühes Zubettgehen tauschen, ohne den Zeitplan zu sprengen.
Le Marais, Île de la Cité & abendliche Bootsfahrt auf der Seine
Kommen Sie entspannt in Paris an mit einem ersten Tag zu Fuß, der sich auf das Marais-Viertel, die Île de la Cité und eine entspannte Bootsfahrt am Abend konzentriert.
Morgen
Place des Vosges & die Seitenstraßen des Marais
Die Place des Vosges ist einer der schönsten Plätze von Paris, und die umliegenden Straßen vermitteln Ihnen sofort das Gefühl: „Ich bin wirklich in Paris“.
So geht's:
- • Beginnen Sie an der Place des Vosges, spazieren Sie unter den Arkaden hindurch und gönnen Sie sich einen schnellen Kaffee auf dem Platz.
- • Schlendern Sie entlang der Rue des Francs-Bourgeois und der Rue Vieille du Temple, um Boutiquen, Bäckereien und Galerien zu entdecken.
- • Optional: Schauen Sie für eine Stunde im Musée Carnavalet vorbei (Museum zur Geschichte von Paris, oft kostenlos).
Tipps
- → Vermeiden Sie es, diesen Vormittag mit zu viel Sightseeing zu überladen – nutzen Sie ihn lieber zur Orientierung und um sich von Ihrem Flug zu erholen.
- → Merken Sie sich Restaurants vor, die gut aussehen; Le Marais ist ein großartiges Viertel, um an einem anderen Abend zum Abendessen zurückzukehren.
Nachmittag
Île de la Cité & Notre-Dame (Außenansicht)
Hier nahm das mittelalterliche Paris seinen Anfang – Kopfsteinpflastergassen, Ausblicke auf den Fluss und Nahaufnahmen der restaurierten Fassade von Notre-Dame.
So geht's:
- • Überqueren Sie vom Le Marais aus den Fluss zur Île de la Cité und umrunden Sie Notre-Dame für verschiedene Blickwinkel.
- • Spazieren Sie zum Square du Vert-Galant an der Westspitze der Insel, um ein ruhigeres Plätzchen am Wasser zu finden.
- • Falls geöffnet, besuchen Sie kurz die Sainte-Chapelle wegen ihrer Kapelle mit den Buntglasfenstern (buchen Sie Zeitfenster-Tickets im Voraus).
Tipps
- → Das Innere von Notre-Dame wurde Ende 2024 wiedereröffnet. Der Eintritt ist kostenlos und eine kostenlose Online-Reservierung ist optional (hilft, die Wartezeit zu verkürzen). Nehmen Sie sich vor Drittanbietern in Acht, die gefälschte kostenpflichtige Tickets verkaufen. Planen Sie zusätzliche Zeit für die Sicherheitskontrollen ein.
- → Behalten Sie Ihre Wertsachen nah bei sich – an belebten Aussichtspunkten kann es Taschendiebe geben.
Abend
Seine-Flusskreuzfahrt
In 60–90 Minuten gleiten Sie an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei – Eiffelturm, Louvre, Orsay – ohne einen weiteren Schritt zu gehen.
So geht's:
- • Wählen Sie eine Fahrt zum Sonnenuntergang oder am frühen Abend, die in der Nähe des Eiffelturms oder des Pont Neuf ablegt.
- • Kommen Sie 20–30 Minuten früher an, um einen Außenplatz mit guter Aussicht zu ergattern.
- • Bringen Sie eine leichte Jacke mit, auch im Sommer; an Deck kann es windig sein.
Tipps
- → Verzichten Sie auf überteuerte Getränke an Bord; bringen Sie Ihr eigenes Wasser oder eine kleine Flasche Wein mit, sofern dies erlaubt ist.
- → Wenn es stark regnet, wählen Sie ein überdachtes Boot mit großen Fenstern; die Aussicht ist trotzdem großartig und Sie bleiben trocken.
Eiffelturm, Trocadéro & Champs-Élysées
Besichtigen Sie den Eiffelturm in aller Ruhe, spazieren Sie dann hinüber zum Trocadéro und die Champs-Élysées hinauf zum Arc de Triomphe.
Morgen
Eiffelturm (Spitze oder 2. Etage)
Egal wie viele Fotos Sie schon gesehen haben – das Betreten der Aussichtsplattformen ist immer noch ein Gänsehautmoment.
So geht's:
- • Buchen Sie offizielle Tickets 60 Tage im Voraus und wählen Sie ein Zeitfenster am Vormittag.
- • Falls Tickets für die Spitze ausverkauft sind, entscheiden Sie sich für Tickets für die 2. Etage oder eine geführte Tour in kleiner Gruppe.
- • Spazieren Sie auf dem Rückweg durch den Champ de Mars, um klassische Fotos mit dem Turm im Hintergrund zu machen.
Tipps
- → Hüten Sie sich am Fuße des Turms vor Armbandverkäufern und Betrügern mit gefälschten Petitionen.
- → Wenn Sie nicht schwindelfrei sind, bleiben Sie auf der 2. Etage – die Aussicht ist auch von dort hervorragend.
Nachmittag
Trocadéro & Arc de Triomphe
Vom Trocadéro aus sehen Sie den gesamten Turm und das Champ de Mars; von der Dachterrasse des Arc de Triomphe aus blicken Sie auf das sternförmig in alle Richtungen verlaufende Paris.
So geht's:
- • Gehen Sie über die Pont d'Iéna zu den Trocadéro-Gärten und steigen Sie die Stufen für Fotos hinauf.
- • Fahren Sie mit der Metro oder gehen Sie zu Fuß die Avenue des Champs-Élysées entlang in Richtung Arc de Triomphe.
- • Steigen Sie auf den Arc de Triomphe für einen 360°-Panoramablick, der am späten Nachmittag besonders schön ist.
Tipps
- → Nutzen Sie die Unterführung, um zum Arc zu gelangen; überqueren Sie niemals den oberirdischen Verkehr im Kreisverkehr.
- → Wenn die Warteschlangen lang sind, lassen Sie eine Person anstehen, während die andere Kaffee zum Mitnehmen oder Snacks besorgt.
Abend
Bistro im 7. oder 8. Arrondissement
Es ist die perfekte Zeit, um Steak-Frites, Enten-Confit oder ein einfaches Plat du Jour in einem Restaurant im Viertel zu probieren.
So geht's:
- • Vermeiden Sie Restaurants direkt auf den Champs-Élysées; schauen Sie ein oder zwei Straßen weiter hinten.
- • Reservieren Sie für Freitag/Samstag im Voraus; unter der Woche ist es flexibler.
Tipps
- → In Frankreich bedeutet das Sitzen an einem Tisch, dass erwartet wird, dass Sie ein Getränk oder eine Mahlzeit bestellen; Barplätze sind seltener.
- → Planen Sie das Dessert in einer separaten Pâtisserie ein, wenn Sie nach dem Abendessen etwas Leichteres bevorzugen.
Louvre, Tuilerien & Musée d'Orsay
Klassischer Kunsttag: Louvre am Vormittag, Pause in den Tuilerien, Impressionisten im Orsay am Nachmittag.
Morgen
Louvre
Von der Mona Lisa bis zur Nike von Samothrake beherbergt der Louvre einige der berühmtesten Kunstwerke der Welt.
So geht's:
- • Buchen Sie den Einlass mit Zeitfenster im Voraus und kommen Sie 30–45 Minuten früher an.
- • Nutzen Sie den Eingang über das Carrousel du Louvre oder die Porte des Lions (sofern verfügbar), um die längsten Warteschlangen an der Pyramide zu umgehen.
- • Folgen Sie einer Highlights-Route (Mona Lisa → Italienische Renaissance → Ägyptische Altertümer → Griechische/Römische Skulpturen).
Tipps
- → Dienstags geschlossen; tauschen Sie die Tage bei Bedarf.
- → Tragen Sie Kleidung im Zwiebelprinzip – Klimaanlagen und Körperwärme können dazu führen, dass sich die Räume unvorhersehbar warm oder kühl anfühlen.
Nachmittag
Jardin des Tuileries
Ein perfekter Ort, um sich hinzusetzen, abzuschalten und zwischen den großen Museen Leute zu beobachten.
So geht's:
- • Gönnen Sie sich ein schnelles Mittagessen oder ein Sandwich zum Mitnehmen in der Nähe des Louvre.
- • Schlendern Sie durch den Jardin des Tuileries und ruhen Sie sich an einem der Teiche aus.
Tipps
- → Nutzen Sie die Zeit, um Ihr Ticket für das Musée d'Orsay und Ihre Einlasszeit zu überprüfen, und passen Sie Ihre Planung an, falls Sie etwas spät dran sind.
- → Bei schlechtem Wetter verkürzen Sie die Zeit im Garten und machen sich direkt auf den Weg zum Musée d'Orsay.
Musée d'Orsay
Ein alter Bahnhof im Beaux-Arts-Stil, der in ein Museum für impressionistische und post-impressionistische Kunst (Monet, Renoir, Van Gogh) umgewandelt wurde.
So geht's:
- • Überqueren Sie den Fluss zum Musée d'Orsay; buchen Sie Tickets im Voraus, um die längsten Warteschlangen zu umgehen.
- • Beginnen Sie in den oberen Etagen bei den Impressionisten und arbeiten Sie sich nach unten vor.
- • Beenden Sie den Rundgang am riesigen Uhrenfenster mit Blick zurück auf den Louvre.
Tipps
- → Montags geschlossen; prüfen Sie die Abendöffnungszeiten für einen ruhigeren Besuch.
- → Wenn Sie müde sind, konzentrieren Sie sich auf die Etage der Impressionisten und lassen Sie die kleineren Nebenräume aus.
Abend
Saint-Germain-des-Prés
Das ist Ihr gemütlicher Abend in einem Café oder einer Weinbar – perfekt nach einem langen Museumstag.
So geht's:
- • Schlendern Sie durch Saint-Germain; suchen Sie sich ein Bistro oder eine Weinbar aus, die eher entspannt als touristisch wirkt.
- • Reservieren Sie im Voraus, wenn es ein Freitag- oder Samstagabend ist.
Tipps
- → Meiden Sie Lokale, in denen man Sie aggressiv hereinbittet; das ist in Paris selten ein gutes Zeichen.
- → Wenn Sie Lust auf Nachtisch haben, teilen Sie sich ein oder zwei Portionen, anstatt dass jeder einen eigenen Gang bestellt – französische Portionen können sehr gehaltvoll sein.
Montmartre, Sacré-Cœur & optionales Kabarett
Machen Sie sich auf den Weg nach Montmartre für dörfliches Flair und Stadtansichten; lassen Sie den Abend mit einem Kabarett ausklingen, wenn das Ihr Stil ist.
Morgen
Basilika Sacré-Cœur & die Gassen von Montmartre
Einer der besten Aussichtspunkte von Paris sowie Gassen, die sich immer noch wie ein separates Dorf auf einem Hügel anfühlen.
So geht's:
- • Nehmen Sie die Metro bis Abbesses oder Anvers und gehen Sie zu Fuß hinauf (oder fahren Sie mit der Standseilbahn).
- • Erkunden Sie das Innere der Basilika (kostenlos) und die Terrasse, und schlendern Sie anschließend durch Straßen wie die Rue des Saules und die Rue Norvins.
- • Optionaler Zwischenstopp im Musée de Montmartre, wenn Sie Kunstgeschichte lieben.
Tipps
- → Meiden Sie die Porträtstände in den Touristenfallen auf den belebtesten Plätzen, es sei denn, Sie möchten unbedingt ein Porträt haben.
- → Tragen Sie bequeme Schuhe – das Kopfsteinpflaster und die Hügel von Montmartre können die Knöchel stark beanspruchen.
Nachmittag
Flexibler Nachmittag
Mitte der Woche ist das Energielevel bei jedem anders. Ein flexibler Zeitblock beugt Erschöpfung vor.
So geht's:
- • Machen Sie sich auf den Weg zurück ins Zentrum von Paris zum Shoppen im Le Marais oder in der Nähe der Opéra / Galeries Lafayette.
- • Alternativ können Sie ein kleineres Museum wie das Musée Rodin oder das Musée de l'Orangerie besuchen, falls Sie dies zuvor ausgelassen haben.
Tipps
- → Planen Sie mindestens eine Pause in einem Café ein – in Paris geht es genauso sehr darum, die Atmosphäre aufzusaugen, wie darum, Dinge zu „erledigen“.
- → Gestalten Sie diesen Nachmittag etwas entspannter, falls Sie für den späten Abend eine Cabaret-Show planen.
Abend
Moulin Rouge oder ein alternatives Cabaret
Wenn Sie schon immer neugierig auf das Pariser Cabaret waren, ist dies der perfekte Abend dafür.
So geht's:
- • Buchen Sie Tickets für das Moulin Rouge, das Crazy Horse oder ein anderes Cabaret weit im Voraus.
- • Planen Sie vor der Show ein leichtes, frühes Abendessen in der Nähe ein; die Vorstellungen sind lang.
- • Wenn Cabaret nicht Ihr Ding ist, entscheiden Sie sich stattdessen für einen gemütlichen Abend in einer Weinbar.
Tipps
- → Prüfen Sie die Kleiderordnung – Smart-Casual ist meist in Ordnung, aber vermeiden Sie allzu legere Outfits.
- → Rechnen Sie mit Touristenpreisen; betrachten Sie es eher als ein einmaliges Erlebnis und weniger als ein Schnäppchen.
Tagesausflug nach Versailles
Tauschen Sie die Stadt gegen königliche Extravaganz im Schloss Versailles und seinen Gärten ein.
Morgen
Schloss Versailles
Der Spiegelsaal, die prunkvollen Gemächer und die gepflegten Gärten zeigen das königliche Frankreich in seiner ganzen Pracht.
So geht's:
- • Nehmen Sie die RER C bis „Versailles Château – Rive Gauche“ (~45 Minuten).
- • Buchen Sie Skip-the-Line-Tickets für das Schloss oder eine geführte Tour.
- • Besichtigen Sie zuerst das Schloss und machen Sie sich dann auf den Weg in die Gärten.
Tipps
- → Meiden Sie Montage (Schloss geschlossen) und informieren Sie sich über Streiktage oder besondere Schließzeiten.
- → Kommen Sie frühzeitig an, um den Reisegruppen im Spiegelsaal zuvorzukommen.
Nachmittag
Gärten von Versailles & Rückreise
Die formalen Gärten und Seen sind ein ebenso großes Highlight wie das Innere des Schlosses.
So geht's:
- • Mieten Sie ein Fahrrad, ein Golfcart oder spazieren Sie einfach durch die Gartenabschnitte in der Nähe des Schlosses.
- • Falls geöffnet, besuchen Sie die Trianon-Schlösser und den Weiler der Marie-Antoinette.
- • Kehren Sie am Nachmittag nach Paris zurück, um den schlimmsten Berufsverkehr zu vermeiden.
Tipps
- → Bringen Sie in den warmen Monaten Wasser und Sonnenschutz mit; in den formalen Gärten gibt es nur wenig Schatten.
- → Prüfen Sie, ob während Ihres Besuchs die musikalischen Wasserspiele stattfinden – diese können die Ticketpreise und Laufwege beeinflussen.
Abend
Abendessen in Ihrem Viertel
Sie werden wahrscheinlich müde sein; ein einfaches Abendessen in der Nähe Ihrer Unterkunft ist ideal.
So geht's:
- • Wählen Sie ein Restaurant, das nur 10–15 Minuten zu Fuß von Ihrem Hotel/Airbnb entfernt ist.
- • Gehen Sie am besten etwas früher schlafen, damit Sie fit für die Viertel an Tag 6 sind.
Tipps
- → Falls Sie an Tag 8 (nach der Reise) einen frühen Flughafentransfer haben, bestätigen Sie die Details am besten jetzt.
- → Nutzen Sie diesen Abend, um bei Bedarf Wäsche zu waschen oder Ihre Koffer zu packen.
Canal Saint-Martin, Belleville & Père Lachaise
Verlassen Sie die touristischen Hauptpfade: kreative Viertel, Street-Art und ein berühmter Friedhof.
Morgen
Spaziergang am Canal Saint-Martin
Brücken mit Liebesschlössern, belaubte Ufer und unabhängige Geschäfte zeigen eine andere Seite von Paris.
So geht's:
- • Starten Sie an der République oder Jacques Bonsergent und spazieren Sie am Kanal entlang in Richtung Jaurès.
- • Machen Sie eine Pause für einen Kaffee und ein Gebäck in einem Café am Kanal.
- • Schauen Sie in Boutiquen oder Buchläden vorbei, die Ihnen ins Auge fallen.
Tipps
- → Diese Gegend wirkt sehr authentisch; kleiden Sie sich leger und vermeiden Sie es, schmale Wege zu versperren.
- → Sollte es stark regnen, weichen Sie stattdessen auf die überdachten Passagen (Passage Brady, Passage du Prado) aus oder verbringen Sie eine längere Zeit in einem Café im 10. Arrondissement.
Nachmittag
Belleville: Aussichtspunkte & Street-Art
Belleville ist bekannt für seine kulturelle Vielfalt, Gastronomie und Street-Art sowie für den Panoramablick vom Hügel auf das Pariser Stadtzentrum.
So geht's:
- • Nehmen Sie die Metro nach Belleville.
- • Spazieren Sie durch den Parc de Belleville, um den Panoramablick zu genießen, und erkunden Sie die umliegenden Straßen mit ihren Wandgemälden und Cafés.
Tipps
- → Belleville ist sicher, aber „echter“ und rauer als die zentralen Arrondissements – bewahren Sie die übliche Aufmerksamkeit für Großstädte.
- → Wenn Streetart Ihre Leidenschaft ist, sollten Sie eine geführte Tour in Betracht ziehen.
Friedhof Père Lachaise
Die letzte Ruhestätte von Jim Morrison, Oscar Wilde, Edith Piaf und vielen anderen auf einem stillen, wunderschönen Friedhof auf einem Hügel.
So geht's:
- • Gehen Sie in der Nähe der Metrostation Père Lachaise hinein und besorgen oder laden Sie sich einen einfachen Plan der berühmten Gräber herunter.
- • Verweilen Sie 60–90 Minuten beim Umherschlendern und verlassen Sie den Friedhof dann in Richtung einer nahe gelegenen Metrostation.
Tipps
- → Tragen Sie bequeme Schuhe – die Wege können steil und uneben sein.
- → Sprechen Sie leise; Einheimische besuchen hier Gräber, da es ein echter Friedhof ist und nicht nur eine Touristenattraktion.
Abend
Abendessen im 10./11. Arrondissement
Diese Viertel sind voller Bars und kleiner Restaurants, in denen man mehr Einheimische als Touristen trifft.
So geht's:
- • Wählen Sie ein Bistro oder eine Weinbar rund um Oberkampf, Parmentier oder Goncourt.
- • Probieren Sie verschiedene kleine Teller zum Teilen oder bleiben Sie bei der klassischen Abfolge von Vorspeise, Hauptgang und Dessert.
Tipps
- → Prüfen Sie die Öffnungstage – viele kleinere Lokale sind sonntags oder montags geschlossen.
- → Wenn Sie lärmempfindlich sind, meiden Sie die lautesten Cocktailbars und wählen Sie eine ruhigere Seitenstraße.
Quartier Latin, Jardin du Luxembourg & Katakomben
Nutzen Sie Ihren letzten Tag für die klassischen Sehenswürdigkeiten am Linken Ufer, Grünflächen und ein unterirdisches Abenteuer.
Morgen
Spaziergang durch das Quartier Latin
Buchläden, schmale Gassen und Cafés verleihen dem Quartier Latin ein lebendiges, aber gemütliches Flair.
So geht's:
- • Beginnen Sie in der Nähe des Panthéon oder der Place de la Contrescarpe.
- • Schlendern Sie die Rue Mouffetard hinunter und halten Sie sich in Richtung Jardin du Luxembourg.
Tipps
- → Meiden Sie lediglich die touristischsten Restaurantmeilen; schauen Sie eine Straße weiter nach besseren Optionen.
- → Schauen Sie in einer englischsprachigen Buchhandlung wie Shakespeare & Company vorbei, wenn es in Ihre Route passt.
Jardin du Luxembourg
Ein beliebter Park der Einheimischen mit Blick auf den Palast, Statuen und vielen Stühlen, in denen man herrlich versinken kann.
So geht's:
- • Spazieren Sie in aller Ruhe durch den Jardin du Luxembourg und suchen Sie sich dann einen Stuhl am zentralen Brunnenbecken.
- • Gönnen Sie sich ein leichtes Mittagessen in einem nahegelegenen Café oder direkt im Park, falls dieser geöffnet ist.
Tipps
- → Dies ist ein guter Zeitpunkt für Gruppenfotos und einen letzten entspannten Moment vor der Abreise.
- → Behalten Sie Ihre Kinder an den Brunnen und auf den belebten Wegen im Auge.
Nachmittag
Katakomben von Paris
Ein Netzwerk aus Tunneln, in denen Knochen gestapelt sind, entstanden durch die Räumung der zentralen Friedhöfe im 18. Jahrhundert.
So geht's:
- • Buchen Sie ein Ticket mit Zeitfenster weit im Voraus – Tickets an der Tageskasse sind in der Hochsaison begrenzt oder gar nicht verfügbar.
- • Stellen Sie sich auf Treppen und kühle Temperaturen ein; bringen Sie eine leichte Kleidungsschicht zum Überziehen mit.
- • Wenn das nicht Ihr Ding ist, tauschen Sie es stattdessen gegen einen ausgiebigen Einkaufsbummel oder ein anderes Museum aus.
Tipps
- → Nicht geeignet für Personen mit Klaustrophobie oder eingeschränkter Mobilität.
- → Der Besuch erfolgt auf eigene Faust, aber es sind Audioguides verfügbar, wenn Sie mehr Kontext wünschen.
Abend
Letzter Bummel & Abschiedsessen
Beenden Sie Ihre Woche dort, wo Sie sich am wohlsten gefühlt haben – im Le Marais, in Saint-Germain, im Quartier Latin oder am Canal Saint-Martin.
So geht's:
- • Reservieren Sie in einem Restaurant, das Ihnen schon früher auf der Reise aufgefallen ist, für das Sie aber bisher keine Zeit hatten.
- • Machen Sie nach dem Abendessen einen gemütlichen Spaziergang entlang der Seine, um die Woche Revue passieren zu lassen.
Tipps
- → Überprüfen Sie vor dem Schlafengehen noch einmal die Abflugzeiten und Transferpläne.
- → Wenn Sie einen frühen Flug haben, halten Sie diesen Abend kürzer und bleiben Sie in der Nähe Ihrer Unterkunft.
Ankunft & Abreise: So integrieren Sie diesen 7-Tage-Reiseplan
Für einen echten 7-Tage-Reiseplan für Paris sollten Sie 7 volle Tage vor Ort einplanen – kommen Sie nach Möglichkeit am Abend vor Tag 1 an und reisen Sie am Morgen nach Tag 7 ab.
Fliegen Sie zum Flughafen Charles de Gaulle (CDG) oder Orly (ORY). Nehmen Sie von CDG die RER B ins Zentrum von Paris (14 EUR). Von Orly aus bringt Sie die Metrolinie 14 direkt ins Pariser Zentrum (14 EUR). Flughafenbusse und vorab gebuchte Transfers sind ebenfalls verfügbar – ein privater Transfer lohnt sich besonders, wenn Sie spät ankommen, mit Kindern reisen oder schweres Gepäck dabei haben.
Wenn Sie Paris mit dem Rest Frankreichs kombinieren (Loire, Normandie, Provence, Riviera), sollten Sie in Erwägung ziehen, nach Paris zu fliegen, diese Woche hier zu verbringen und anschließend mit dem TGV weiterzureisen, anstatt mehrere Tagesausflüge mit Hin- und Rückfahrt zu unternehmen.
Wo man eine Woche lang in Paris übernachten kann
Für einen 7-tägigen Aufenthalt empfiehlt sich eine Mischung aus zentraler Lage, nächtlicher Ruhe und angemessenen Preisen. Die besten Ausgangspunkte für diese Reiseroute sind Le Marais, Saint-Germain, das Quartier Latin sowie Teile des 1., 2. und 7. Arrondissements.
Wenn Sie auf Ihr Budget achten müssen, schauen Sie sich das 10./11. Arrondissement (rund um den Canal Saint-Martin und Oberkampf) oder das 9. (South Pigalle) an – diese Viertel sind gut an die Metro angebunden und bieten bessere Übernachtungspreise als einige der typischen Postkarten-Viertel.
Versuchen Sie nach Möglichkeit, in einer Entfernung von 5 bis 10 Gehminuten zu einer Station der Metrolinien 1, 4 oder 14 zu übernachten; diese Linien erleichtern es, die meisten Ziele dieser Reiseroute mit minimalem Umsteigen zu erreichen.
Vermeiden Sie extrem günstige Hotels weit außerhalb des Zentrums oder solche mit durchweg schlechten Bewertungen. Eine Ersparnis von 20 € pro Nacht ist es nicht wert, täglich eine Stunde Fahrtzeit in Kauf zu nehmen oder Abstriche bei der Sicherheit zu machen.
Lohnt sich der Paris Museum Pass für 7 Tage?
Der Paris Museum Pass kostet 85 EUR für 2 Tage, 105 EUR für 4 aufeinanderfolgende Tage oder 125 EUR für 6 Tage und deckt über 50 Museen und Denkmäler ab, darunter den Louvre, das Musée d'Orsay, Versailles, den Arc de Triomphe und die Orangerie. Hinweis: Die Katakomben sind nicht im Museum Pass enthalten.
Für diese 7-tägige Reiseroute bietet der 4-Tages-Pass ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Aktivieren Sie ihn an Tag 2, damit er bis Tag 5 gültig ist. Er deckt ab: Arc de Triomphe (16–22 EUR), Louvre (22–32 EUR), Orsay (16 EUR) und Versailles (25–35 EUR) – das ergibt insgesamt etwa 79–105 EUR je nach Saison und Wohnsitz, im Vergleich zum Passpreis von 105 EUR. Wenn Sie ein weiteres enthaltenes Museum besuchen, spart der Pass eindeutig Geld.
Der eigentliche Vorteil ist der bevorzugte Einlass (Skip-the-line) bei den meisten Sehenswürdigkeiten. In der Hochsaison spart dies 30–60 Minuten pro Museum. Für die Katakomben an Tag 7 sollten Sie vorab ein separates Ticket mit Zeitfenster buchen (31 EUR).
Kaufen Sie den 4-Tage-Pass und aktivieren Sie ihn an Tag 2. Die Kosten decken sich fast mit den Einzeleintritten, und Sie sparen erheblich Zeit beim Anstehen am Louvre, Orsay und Versailles. Kaufen Sie das Ticket für die Katakomben separat.
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Bestbewertete Erlebnisse, Tagesausflüge und Tickets ohne Anstehen für Ihre Reise.
Häufig gestellte Fragen
Sind 7 Tage zu lang für nur Paris?
Sollte ich andere französische Städte hinzufügen oder in Paris bleiben?
Kann ich diesem Reiseplan weitere Tagesausflüge hinzufügen?
Ist dieses Tempo zu langsam? Sollte ich mehr Sehenswürdigkeiten pro Tag einplanen?
Wie kann ich diesen Reiseplan für Kinder oder Familien anpassen?
Welchen Transportpass sollte ich für eine Woche in Paris kaufen?
Wie viel Budget sollte ich für 7 Tage in Paris einplanen (ohne Flüge und Hotel)?
Muss ich Tickets für die Hauptattraktionen im Voraus buchen?
Wie viele Tage in Paris?
Nicht sicher, ob 7 Tage richtig sind? Hier ist der Umfang der jeweiligen Reisedauer.
- Tag 1: Eiffelturm, Seine-Kreuzfahrt & Arc de Triomphe
- Tag 2: Louvre, Tuileries, Orangerie und Saint-Germain
- Tag 3: Montmartre, Sacré-Cœur und Canal Saint-Martin
- Tag 1: Le Marais, Seine-Rundfahrt & ein erster Blick auf die Wahrzeichen
- Tag 2: Eiffelturm, Arc de Triomphe & Champs-Élysées
- Tag 3: Louvre, Tuileries, Orangerie und Saint-Germain
- Tag 4: Montmartre, Sacré-Cœur und Canal Saint-Martin
- Tag 5: Tagesausflug nach Versailles & Abend im Quartier Latin
- Tag 1: Le Marais, Île de la Cité & abendliche Bootsfahrt auf der Seine
- Tag 2: Eiffelturm, Trocadéro & Champs-Élysées
- Tag 3: Louvre, Tuilerien & Musée d'Orsay
- Tag 4: Montmartre, Sacré-Cœur & Cabaret-Option
- Tag 5: Tagesausflug nach Versailles
- Tag 6: Canal Saint-Martin, Belleville & Père Lachaise
- Tag 7: Quartier Latin, Jardin du Luxembourg & Katakomben
Warum du diesem Reiseführer vertrauen kannst
35+ Länder • 8 Jahre Analyse von Reisedaten
Unabhängiger Entwickler und Reisedatenanalyst mit Sitz in Prag. Über 35 besuchte Länder in Europa und Asien, mehr als 8 Jahre Erfahrung in der Analyse von Flugrouten, Unterkunftspreisen und saisonalen Wettermustern.
- Offizielle Tourismusverbände und Besucherführer
- Aktivitätsdaten von GetYourGuide und Viator
- Preisdaten von Booking.com und Numbeo
- Bewertungen und Rezensionen von Google Maps
Vorgehensweise: Dieser Leitfaden kombiniert historische Klimadaten, aktuelle Tourismusmuster und reale Reisebudgets, um genaue, umsetzbare Empfehlungen für Paris zu geben.
Aktualisiert: 20. Februar 2026
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