Luftaufnahme der Stadt Zagreb mit ihrem historischen Zentrum und den roten Ziegeldächern, Hauptstadt von Kroatien
Illustrative
Kroatien Schengen

Zagreb

Der Charme der Oberstadt mit der Markuskirche und dem Dolac-Markt, Straßencafés, Street Art und der Kathedrale von Zagreb.

#Kultur #Essen #Museen #Architektur #österreichisch-ungarisch #grün
Nebensaison (niedrigere Preise)

Zagreb, Kroatien ist ein mit gemäßigtem Klima Reiseziel, perfekt für Kultur und Essen. Die beste Reisezeit ist Mai, Jun, Sep und Okt, wenn die Wetterbedingungen ideal sind. Budgetreisende können ab 78 €/Tag erkunden, Mittelklasse-Reisen kosten durchschnittlich 183 €/Tag. EU-Bürger brauchen nur einen Ausweis.

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Beste Zeit für einen Besuch
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Moderat
Flughafen: ZAG Top-Auswahl: Markuskirche, Lotrščak-Turm & Mittagskanone

"Planst du eine Reise nach Zagreb? Mai ist die beste Zeit für gutes Wetter — perfekt für lange Spaziergänge und Entdecken ohne Menschenmassen. Komm mit Hunger – die lokale Küche ist unvergesslich."

Unsere Meinung

Wir haben diesen Reiseführer auf Basis aktueller Klimadaten, Hotelpreisentwicklungen und unserer eigenen Reisen erstellt, damit Sie den richtigen Monat ohne Rätselraten wählen können.

Warum Zagreb besuchen?

Zagreb bezaubert als Kroatiens überraschend unterschätzte Hauptstadt, wo die mittelalterliche Oberstadt das markante, farbenfrohe Ziegeldach der Markuskirche bewahrt, auf dem das kroatische Wappen und das Stadtwappen von Zagreb prominent zu sehen sind. Die bezaubernde Standseilbahn (oft als eine der kürzesten öffentlichen Standseilbahnen der Welt mit einer Streckenlänge von nur 66 Metern bezeichnet, Fahrpreis ca. 1 €, in Betrieb seit 1893) verbindet effizient die historische Bergstadt mit der lebhaften kommerziellen Unterstadt, und das Meer aus leuchtend roten Sonnenschirmen des beliebten Dolac-Marktes schützt traditionelle Obst- und Gemüsehändler, die frische Produkte auf einer erhöhten Terrasse direkt über dem Stadtzentrum verkaufen und so eine fotogene Marktatmosphäre schaffen.

Diese reizvolle mitteleuropäische Hauptstadt (ca. 770.000 Einwohner, im Großraum etwas über 1 Million) schafft einen gekonnten Ausgleich zwischen dem eleganten architektonischen Erbe Österreich-Ungarns, dem funktionalen Brutalismus der jugoslawischen Ära und einer zunehmend zeitgenössischen kreativen Energie – die anspruchsvolle Café-Kultur kann sich durchaus mit den legendären Wiener Kaffeehäusern messen, farbenfrohe Straßenkunst bedeckt im Rahmen des SuburbArt-Projekts dramatisch verlassene Gebäude und Unterführungen, und das emotional beeindruckende Museum der zerbrochenen Beziehungen (ca. 7 €, weniger für Studenten und Senioren, ausgezeichnet mit dem Preis „Europäisches Museum des Jahres“) zeigt gespendete Gegenstände aus beendeten Beziehungen aus aller Welt mit begleitenden Erläuterungen, was trotz des skurrilen Konzepts ein überraschend bewegendes Erlebnis schafft.

Die stimmungsvolle Oberstadt (Gornji Grad) bewahrt charmante enge Kopfsteinpflastergassen, in denen der heilige Steintor-Schrein eine ewige Kerze vor einem wundersam erhaltenen Gemälde der Jungfrau Maria brennen lässt, der mittelalterliche Lotrščak-Turm seit 1877 täglich ohne Ausnahme um 12 Uhr mittags traditionell eine Kanone abfeuert (ca. 3 €–4 € für den Aufstieg mit 360°-Ausblick, kostenloses Zuschauen der Kanonenschüsse von der Straße unten um 11:59 Uhr) und das fotogene, bunte Ziegeldach der Markuskirche ist das bekannteste und meistfotografierte Bild von Zagreb. Die imposanten neugotischen Zwillingstürme der Kathedrale von Zagreb prägten historisch die Skyline der Stadt, bis das verheerende Erdbeben im März 2020 das Gebäude schwer beschädigte – umfangreiche Restaurierungsarbeiten sind noch im Gange, der Zugang zum Innenraum ist derzeit eingeschränkt und Gerüste verdecken das Äußere, daher solltest du dich vor der Planung eines Besuchs der Kathedrale über die aktuellen Besuchsbedingungen informieren.

Doch Zagreb lohnt sich auch abseits der wichtigsten Sehenswürdigkeiten – die belebte Fußgängerzone Tkalčićeva-Straße (400 m durchgehende Terrassen) ist voller Cafés, Bars und Restaurants und bildet das soziale Zentrum Zagrebs, die charmante Martićeva-Straße beherbergt Boutique-Kunsthandwerksläden und Galerien, und der praktische Grič-Tunnel (kostenloser Durchgang) verbindet als Abkürzung direkt die Stadtteile auf dem Hügel der Oberstadt. Die vielfältigen Museen reichen von der eklektischen Kunstsammlung des Mimara-Museums bis zum touristischen Museum der Illusionen (ca. 8 € für Instagram-würdige Perspektivtricks).

Der lebhafte Dolac-Markt (am besten morgens, an den meisten Wochentagen von ca. 7 bis 15 Uhr, am Samstag am belebtesten) verkauft saisonale Erdbeeren, handwerklich hergestellten Käse und beschäftigt traditionelle Kumica-Blumenverkäuferinnen in charakteristischen roten Kostümen, die eine lebendige kulturelle Tradition schaffen. Die berühmte kroatische Gastronomieszene präsentiert regionale Spezialitäten: Štrukli (mit Käse gefülltes Gebäck, süß oder herzhaft, gebacken oder gekocht, Zagrebs Nationalgericht, 5 €–8 €), deftiges Zagrebački odrezak (paniertes Kalbsschnitzel, gefüllt mit Käse und Schinken, ähnlich wie Cordon Bleu, 8 €–12 €) und die beliebte Kremšnita-Vanillecremetorte (am besten aus der nahe gelegenen Stadt Samobor, 3 €–5 € pro Stück) – dazu gibt's die beliebte Late-Night-Streetfood-Institution Pingvin, die bis etwa 4-5 Uhr morgens riesige getoastete Sandwiches und Burger serviert und so Barbesucher und Nachtschwärmer versorgt (4 €–9 €).

Der Erholungssee Jarun (südwestliche Vororte) bietet einen praktischen Stadtstrand, Wassersportmöglichkeiten und beliebte Sommerbars am Seeufer, die eine urbane Oase schaffen. Tolle Tagesausflüge zeigen die Schätze der Region: die spektakulären, von der UNESCO geschützten Plitvicer Seen mit ihren Wasserfällen (2 Stunden pro Strecke, trotz der Entfernung ein lohnender Tagesausflug), die charmante slowenische Hauptstadt Ljubljana (2,5 Stunden) und die reizvolle Stadt Samobor (30 Minuten), die für ihre Kremšnita-Sahnetorten und Wanderungen in den Samobor-Hügeln bekannt ist. Die ideale Reisezeit ist von April bis Oktober, wenn angenehme Temperaturen von 15 bis 28 °C herrschen, die sich perfekt für Straßencafés, Straßenfeste und gemütliche Spaziergänge eignen.

Im Dezember findet der zauberhafte Adventsmarkt in Zagreb statt, der mit seinen festlichen Ständen, Konzerten und Eislaufplätzen regelmäßig zu den schönsten Europas zählt. Mit wirklich erschwinglichen Preisen (60 €–105 € pro Tag günstiger als an der dalmatinischen Küste und in westeuropäischen Hauptstädten), einer authentischen Café-Kultur, in der sich die Einheimischen stundenlang bei einem Kaffee unterhalten, einer zunehmend lebendigen Street-Art- und Kreativszene und der zurückhaltenden mitteleuropäischen architektonischen Eleganz, die die Raffinesse Wiens ohne die überhöhten Kosten Wiens bietet, Zagreb bezaubert als Kroatiens meistübersehenes Juwel – die kulturelle Hauptstadt bietet anspruchsvolle urbane Erlebnisse, Museen und Café-Lifestyle in perfekter Lage zwischen dem alpinen Norden und der Adriaküste, bevor die Touristen an die Strände strömen.

Was zu tun ist

Der Charme der Oberstadt

Markuskirche

Das Wahrzeichen von Zagreb – Kirche mit buntem Ziegeldach, auf dem das kroatische Wappen und das Stadtwappen von Zagreb zu sehen sind (von außen kostenlos zu besichtigen, innen selten für Touristen geöffnet). Die Ziegel bilden ein fotografisches Mosaik, das man am besten aus einiger Entfernung betrachtet. Gotische/neugotische Architektur aus dem 13. bis 19. Jahrhundert. Befindet sich am Hauptplatz der Oberstadt (Markov trg), umgeben vom Parlament und Regierungsgebäuden. Das Morgenlicht (9–11 Uhr) eignet sich am besten für Fotos. 5-minütiger Besuch für die Außenansicht (Innenraum schlicht, falls zugänglich). Kombiniere den Besuch mit dem Lotrščak-Turm und dem Steintor in der Nähe. Das meistfotografierte Gebäude in Zagreb.

Lotrščak-Turm & Mittagskanone

Der mittelalterliche Turm feuert jeden Tag um 12 Uhr mittags eine Kanone ab (das Anschauen von außen ist kostenlos, der Aufstieg kostet etwa 3 €–4 € geöffnet von 10 bis 20 Uhr). Diese Tradition gibt es seit 1877 – die Einheimischen stellen ihre Uhren danach. Steig die schmale Treppe bis ganz nach oben, um einen 360°-Blick über die roten Dächer der Stadt zu genießen. Der Legende nach hat die Kanone die Türken davon abgehalten, die Stadt zu belagern. Beobachte den Knall von der Strossmayer Promenade (Straße darunter) aus oder steig auf den Turm. Komm um 11:50 Uhr für die Kanone und erkunde dann den Turm. Dauert 20 Minuten. Kombiniere den Besuch mit der nahe gelegenen Standseilbahn und dem St.-Markus-Rundgang. Ein lustiges tägliches Ritual.

Standseilbahn

Eine der kürzesten öffentlichen Standseilbahnen der Welt (nur 66 m Strecke, ca. 1 € pro Fahrt, 1 Minute Fahrzeit) verbindet die Unterstadt mit der Oberstadt (zu Fuß kostenlos – 200 Stufen, 5 Minuten). In Betrieb seit 1893. Niedliche blaue Wagen. Wird täglich von Einheimischen genutzt – nicht nur eine Touristenattraktion. Fährt alle 10 Minuten von 6:30 bis 22:00 Uhr. Lauf hinauf, fahr hinunter (schont die Knie). Die Fahrt dauert nur 30 Sekunden, ist aber historisch und macht Spaß. Fotomöglichkeit unten mit Wagen. Befindet sich in der Tomićeva-Straße. Kombiniere die Fahrt mit einem Rundgang durch die Oberstadt – Steintor, St. Mark, Turm sind alle von der Bergstation aus zu Fuß erreichbar.

Märkte & Esskultur

Dolac-Markt

Freiluft-Bauernmarkt (Eintritt frei, täglich von 7 bis 14 Uhr, am meisten los samstags) auf einer erhöhten Terrasse. Rote Sonnenschirme schützen die Obst- und Gemüsehändler – berühmt sind die Erdbeeren (im Frühling) und die Kürbisse (im Herbst). Kumica-Blumenfrauen in traditionellen roten Trachten verkaufen Blumensträuße. Im Untergeschoss gibt's Fisch-, Fleisch- und Käsehändler. Probier frische Produkte, kosten Sie Käse (1 €–2 €) und kauf Picknickzubehör. Die Einheimischen kaufen zwischen 8 und 10 Uhr ein. Am besten fotografiert man von den Stufen der Kathedrale aus, von wo aus man einen Blick auf das Meer aus roten Sonnenschirmen hat. Der Markt befindet sich oberhalb des zentralen Platzes – vom Hauptplatz Jelačić aus geht man die Treppe hinauf. Rechnen Sie 30 bis 60 Minuten für den Besuch ein.

Štrukli & traditionelle Küche

Zagrebs Spezialität: Štrukli – mit Käse gefülltes Gebäck, das süß oder herzhaft, gebacken oder gekocht serviert wird (5 €–8 €). Das Restaurant La Štruk (in der Nähe der Kathedrale) ist auf verschiedene Variationen spezialisiert. Probier auch Kremšnita (Sahnetorte), die am besten aus der 25 km entfernten Stadt Samobor kommt (Tagesausflug oder Bäckereien in Zagreb 3 €–5 € slice). Zagrebački odrezak (Schnitzel gefüllt mit Käse und Schinken, 8 €–12 €). Traditionelle Restaurants: Vinodol, Konoba Didov San, Kod Pere. Mittagsmenüs sind preiswerter. Auf den Märkten wird frischer Škripavac-Käse (quietschender Käse) verkauft. Štrukle sind ein traditionelles Sonntagsgericht für die ganze Familie.

Café- und Burek-Kultur

Die Café-Kultur in Zagreb kann sich mit der in Wien messen – die Einheimischen treffen sich stundenlang zum Kaffee (2 €–3 € r Espresso). Die besten Terrassen: Kavana Lav (elegant), Kava Tava (zum Leute beobachten). Sitzplätze im Freien von März bis Oktober. Traditioneller Mitternachtssnack: Burek (Fleisch- oder Käsekuchen) im Pingvin (bis 4 Uhr morgens geöffnet, 2 €–4 €). Am besten nach einer Kneipentour auf der Tkalčićeva. Probier auch: kroatisches Craft Beer in der Garden Brewery oder Medvedgrad, Rakija (Obstbrand) Shots, Ožujsko (lokale Biermarke). Die Zagreber essen spät zu Abend (20–22 Uhr), trinken ihren Kaffee in Ruhe und genießen das Dolce Far Niente.

Museen & einzigartige Erlebnisse

Museum für zerbrochene Beziehungen

Das skurrile Museum (ca. 7 € ermäßigt für Studenten und Senioren, im Sommer von 9 bis 21 Uhr geöffnet) zeigt gespendete Gegenstände aus beendeten Beziehungen aus aller Welt mit Erläuterungen. Trotz des seltsamen Konzepts emotional sehr bewegend – Hochzeitskleid, Liebesbriefe, Gartenzwerg, Axt, mit der die Möbel des Ex zerstört wurden. Gegründet von kroatischen Künstlern. Englische Beschreibungen. Dauer: 60–90 Minuten. Nichts für Zyniker – authentisch und bewegend. Der Souvenirladen verkauft Artikel zum Thema Trennung. Das Museum befindet sich in der Oberstadt in der Nähe von St. Mark. Das einzigartigste Museum Kroatiens. Ausgezeichnet mit dem European Museum Award. In der Hochsaison wird eine Voranmeldung empfohlen.

Tkalčićeva-Straße

Die Fußgängerzone (400 m lang) ist voller Cafés, Bars, Restaurants und Nachtleben (kostenlos begehbar). Ehemaliger überdeckter Bach – Kopfsteinpflaster, farbenfrohe Gebäude, Außenterrassen. Tagsüber Kaffeeszene, abends Barhopping (ab 18 Uhr). Dutzende von Lokalen – Booksa (Café/Buchhandlung), Vintage Industrial (Cocktails), Mali Medo (Craft-Bier). Moderate Preise (3 €–5 € -Biere). Gemischtes Publikum aus jungen Leuten, Studenten und Touristen. Live-Musik in einigen Lokalen. Sonntagsvormittags ruhiger mit Brunch-Lokalen. Die stimmungsvollste Straße in Zagreb – hier trifft sich die Stadt. Rechne mehrere Stunden ein, wenn du mehrere Lokale besuchen möchtest.

Reiseinformationen

Ankommen

  • Flughäfen: ZAG

Beste Zeit für einen Besuch

Mai, Juni, September, Oktober

Klima: Moderat

Visa-Anforderungen

Schengen-Raum

Beste Monate: Mai, Jun, Sep, OktHeißeste: Aug (28°C) • Trockenste: Apr (2d Regen)
Monatliche Wetterdaten
Monat Hoch Niedrig Regentage Bedingung
Januar 6°C -2°C 4 Gut
Februar 12°C 2°C 7 Gut
März 13°C 3°C 11 Gut
April 19°C 6°C 2 Gut
Mai 21°C 10°C 14 Hervorragend (am besten)
Juni 25°C 15°C 12 Hervorragend (am besten)
Juli 27°C 17°C 10 Gut
August 28°C 18°C 11 Gut
September 23°C 14°C 8 Hervorragend (am besten)
Oktober 17°C 8°C 11 Hervorragend (am besten)
November 9°C 4°C 4 Gut
Dezember 6°C 2°C 13 Nass

Wetterdaten: Open-Meteo-Archiv (2020–2025) • Open-Meteo.com (CC BY 4.0) • Historischer Durchschnitt 2020–2025

Reisekosten

Budget
78 € /Tag
Typische Spanne: 65 € – 90 €
Unterkunft 33 €
Essen & Mahlzeiten 18 €
Nahverkehr 11 €
Sehenswürdigkeiten 12 €
Mittelklasse
183 € /Tag
Typische Spanne: 155 € – 210 €
Unterkunft 77 €
Essen & Mahlzeiten 42 €
Nahverkehr 26 €
Sehenswürdigkeiten 29 €
Luxus
389 € /Tag
Typische Spanne: 330 € – 445 €
Unterkunft 163 €
Essen & Mahlzeiten 89 €
Nahverkehr 54 €
Sehenswürdigkeiten 62 €

Pro Person pro Tag, basierend auf Doppelbelegung. „Budget" bedeutet Hostels oder geteilte Unterkünfte in teuren Städten.

💡 🌍 Reisetipp (Januar 2026): Beste Zeit für einen Besuch: Mai, Juni, September, Oktober.

Praktische Informationen

Ankommen

Der Flughafen Zagreb (ZAG) liegt 17 km südöstlich. Die Busse von Pleso ins Zentrum kosten 5 € (30 Min.). Taxis kosten je nach Verkehrslage etwa 30 €. Züge fahren von Ljubljana (2,5 Std., 15 €), Budapest (6 Std., 25 €) und Wien (6 Std.). Busse verbinden die Küstenstädte Split (5 Std., 15 €) und Dubrovnik (10 Std.). Zagreb Glavni Kolodvor ist der Hauptbahnhof – 15 Min. zu Fuß ins Zentrum.

Herumkommen

Das Zentrum von Zagreb kann man gut zu Fuß erkunden – von der Unterstadt zur Oberstadt sind es 20 Minuten (Standseilbahn ca. 1 €). Straßenbahnen decken größere Gebiete ab (Einzelfahrkarten ca. 1 €–2 €, Tageskarten ca. 4 €–5 €; aktuelle Preise findest du unter ZET ). Kauf die Fahrkarten an Kiosken – entwerte sie im Fahrzeug. Die meisten Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß erreichbar. Verzichte auf Mietwagen in der Stadt – Parken ist schwierig, das Straßenbahnnetz ist super. Nutze Autos für Tagesausflüge nach Plitvice.

Geld & Zahlungen

Euro (EUR). Kroatien hat 2023 den Euro eingeführt. Karten werden fast überall akzeptiert. Es gibt viele Geldautomaten. Die Verkäufer auf dem Dolac-Markt bevorzugen Bargeld. Trinkgeld: Aufrunden oder 5–10 % werden gerne gesehen. An den Burek-Ständen wird nur Bargeld akzeptiert. Die Preise sind moderat – typisch für Mitteleuropa.

Sprache

Kroatisch ist die Amtssprache. Englisch wird von jüngeren Leuten und in Touristengebieten gesprochen. In Universitätsstädten wird gut Englisch gesprochen. Die ältere Generation spricht möglicherweise nur Kroatisch. Schilder sind oft nur auf Kroatisch. Es ist hilfreich, einige grundlegende Ausdrücke zu lernen: Hvala (danke), Molim (bitte). In Studentenstädten ist die Kommunikation einfacher.

Kulturelle Tipps

Café-Kultur: Die Einwohner von Zagreb treffen sich stundenlang zum Kaffee, sitzen auf Terrassen und beobachten die Leute. Dolac-Markt: Am besten morgens (an den meisten Wochentagen von 7 bis 15 Uhr), Kumica-Blumenverkäuferinnen in traditionellen Kleidern, berühmte Erdbeeren. Standseilbahn: Eine der kürzesten öffentlichen Standseilbahnen der Welt (66 m), historisch, über 1 € St. Mark's: Ziegeldach, farbenfroh, normalerweise keine Besichtigungen des Innenraums möglich. Mittagskanone: Seit 1877 tägliche Tradition auf dem Lotrščak-Turm. Museum der zerbrochenen Beziehungen: Skurril, emotional, gespendete Gegenstände aus Trennungen weltweit, einzigartiges Konzept. Štrukli: Käse-Gebäck, süß oder herzhaft, Spezialität aus Zagreb. Kremšnita: Sahnetorte, probier sie in Samobor in der Nähe. Burek: Fleisch-/Käsekuchen, Pingvin serviert bis 4 Uhr morgens. Tkalčićeva: Fußgängerzone mit Nachtleben, unzählige Bars. Dezember: Adventsmarkt in Zagreb, einer der besten Europas, kostenlos. Jugoslawische Geschichte: Tito-Ära sichtbar, Museum für zeitgenössische Kunst. Erdbeben 2020: beschädigte Kathedrale und Gebäude – Restaurierung der Kathedrale läuft, begrenzter Zugang zum Innenraum. Sonntag: Geschäfte geschlossen, Cafés und Restaurants geöffnet. Schuhe in kroatischen Häusern ausziehen. Jarun-See: Stadtstrand, Sommerbars. Oberstadt: mittelalterlich, Unterstadt: österreichisch-ungarisches Raster. Straßenkunst: SuburbArt-Projekt, überall Wandmalereien.

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Perfekte 2-Tages-Reiseroute für Zagreb

Ober- und Unterstadt

Vormittag: Dolac-Markt (Ankunft um 8 Uhr). Standseilbahn zur Oberstadt (ca. 1 €). Markusdom, Lotrščak-Turm, Mittags-Kanone (3 €–4 €). Mittag: Mittagessen im La Štruk (štrukli). Nachmittag: Museum der zerbrochenen Beziehungen (7 €). Steintor. Abend: Bars in der Tkalčićeva-Straße, Abendessen im Vinodol, Craft Beer in der Garden Brewery.

Kultur & Tagesausflug

Option A: Tagesausflug zu den Plitvicer Seen (2 Stunden, 25 €). Option B: Aufenthalt in Zagreb – Kathedrale von Zagreb, Mimara-Museum, Botanischer Garten. Nachmittag: Spaziergang durch den Zrinjevac-Park, Café im Kavana Lav. Abend: Abschiedsessen im Dubravkin Put oder Okrugljak, Kremšnita-Dessert, Burek-Mitternachtssnack im Pingvin.

Wo übernachten in Zagreb

Oberstadt (Gornji Grad)

Am besten für: Mittelalterlich, St. Mark, Museen, Standseilbahn, historisch, charmant, touristisch

Unterstadt (Donji Grad)

Am besten für: Österreichisch-ungarisches Straßennetz, Cafés, Parks, Shopping, Museen, elegant, zentral

Tkalčićeva-Straße

Am besten für: Fußgängerzone, Bars, Restaurants, Nachtleben, Außenterrassen, lebhaft, jung

Trešnjevka

Am besten für: Wohngebiete, lokale Märkte, das authentische Zagreb, Straßenkunst, weniger touristisch

Beliebte Aktivitäten

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Häufig gestellte Fragen

Brauche ich ein Visum, um Zagreb zu besuchen?
Zagreb liegt im kroatischen Schengen-Raum (Beitritt 2023). EU-/EWR-Bürger brauchen nur einen Ausweis. US-amerikanische, kanadische, australische und britische Staatsbürger können bis zu 90 Tage ohne Visum einreisen. ETIAS ist noch nicht in Kraft; es wird voraussichtlich im letzten Quartal 2026 starten. Die Gebühr beträgt 20 €. Der Reisepass muss noch 3 Monate nach dem Aufenthalt gültig sein.
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch in Zagreb?
April bis Juni und September bis Oktober bieten ideales Wetter (15–25 °C) für Spaziergänge und Straßencafés. Juli und August sind die heißesten Monate (25–32 °C). Im Dezember findet der zauberhafte Adventsmarkt in Zagreb statt (einer der besten Europas). Der Winter (November bis März) ist kalt (–2 bis 8 °C), aber die gemütliche Café-Kultur blüht. Frühling und Herbst sind perfekt.
Wie viel kostet eine Reise nach Zagreb pro Tag?
Reisende mit kleinem Budget brauchen 50 bis 75 € pro Tag für Hostels, Street Food (Bureks) und Spaziergänge. Reisende mit mittlerem Budget sollten 85 bis 135 € pro Tag für Hotels, Restaurantbesuche und Museen einplanen. Luxusaufenthalte beginnen bei 180 € pro Tag. Museen kosten etwa 5 bis 8 €, Mahlzeiten 10 bis 20 € und Bier 2,50 bis 4 €. Günstiger als an der kroatischen Küste oder in Westeuropa.
Ist Zagreb für Touristen sicher?
Zagreb ist super sicher und hat eine niedrige Kriminalitätsrate. Manchmal gibt's Taschendiebe in Touristengebieten (Jelačić-Platz, Dolac-Markt) – pass auf deine Sachen auf. Alleinreisende können sich Tag und Nacht total sicher fühlen. Das Nachtleben in der Tkalčićeva-Straße ist sicher, aber laut. Im Allgemeinen ein sorgenfreies Reiseziel. Das Erdbeben 2020 hat einige Gebäude beschädigt – die Restaurierung läuft, aber es ist sicher.
Was sind die Sehenswürdigkeiten in Zagreb, die man unbedingt gesehen haben muss?
Fahrt mit der Standseilbahn zur Oberstadt (ca. 1 €). Schaut euch das Ziegeldach der St.-Markus-Kirche an (von außen kostenlos). Schau dir das Museum der zerbrochenen Beziehungen an (8 €, einzigartig). Mach morgens einen Spaziergang über den Dolac-Markt (kostenlos). Steig auf den Lotrščak-Turm, um die Mittags-Kanone zu sehen (ca. 4 €). Schau dir die Kathedrale von Zagreb (kostenlos) und die Bars in der Tkalčićeva an. Probier Štrukli und Kremšnita. Abends: Café-Kultur, Burek im Pingvin (Mitternachtssnack).

Warum Sie diesem Reiseführer vertrauen können

Porträt von Jan Křenek, Gründer von GoTripzi
Jan Křenek

Unabhängiger Entwickler und Reise-Datenanalyst mit Sitz in Prag. Hat über 35 Länder in Europa und Asien bereist und analysiert seit über 8 Jahren Flugrouten, Unterkunftspreise und saisonale Wetterbedingungen.

Datenquellen:
  • Offizielle Tourismusverbände und Reiseführer
  • Aktivitätsdaten von GetYourGuide und Viator
  • Preisdaten von Booking.com und Numbeo
  • Google Maps-Bewertungen und -Rezensionen

Dieser Reiseführer kombiniert persönliche Reiseerfahrung mit umfassender Datenanalyse für genaue Empfehlungen.

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