"Der Winterzauber von Hamburg fängt erst so richtig um Mai an – ein super Zeitpunkt, um schon mal vorauszuplanen. Tauch ein in eine Mischung aus moderner Kultur und lokalen Traditionen."
Wir haben diesen Reiseführer auf Basis aktueller Klimadaten, Hotelpreisentwicklungen und unserer eigenen Reisen erstellt, damit Sie den richtigen Monat ohne Rätselraten wählen können.
Warum Hamburg besuchen?
Hamburg ist Deutschlands maritimes Tor und zweitgrößte Stadt (1,9 Millionen Einwohner; 5,1 Millionen im Großraum), wo die wellenförmige Glasstruktur der Elbphilharmonie die moderne HafenCity wie ein riesiges Kristallschiff krönt, die roten Backsteingebäude der Speicherstadt im neugotischen Stil die Kanäle säumen und das größte Lagerhausviertel der Welt bilden und die Reeperbahn aus der Beatles-Ära immer noch mit ihrem ausgefallenen Nachtleben, Live-Musik und dem Erbe des Rotlichtviertels pulsiert. Dieser Hanse-Hafen steht ganz im Zeichen seiner maritimen Identität – als drittgrößter Containerhafen Europas werden hier jährlich rund 8 Millionen TEU umgeschlagen, doch mehr als 2.500 Brücken (mehr als die 400 Brücken Venedigs und die 1.500 Brücken Amsterdams zusammen, was Hamburg zur Brückenhauptstadt Europas macht) sorgen für unerwartet romantische Kanalszenerien entlang der Alster und der Flottenkanäle. Die Aussichtsplattform der Elbphilharmonie in 37 Metern Höhe ist kostenlos (allerdings fällt eine Buchungsgebühr von 3 € an, wenn man im Voraus einen Zeitfenster reserviert, um den Eintritt zu garantieren) und bietet einen 360°-Panoramablick auf den Hafen, während die von Yasuhisa Toyota entworfene Akustik des Großen Saals zu den besten der Welt für Konzerte zählt (Tickets kosten zwischen 15 und 350 €).
Die neugotischen Backsteinlagerhäuser der Speicherstadt, die zwischen 1883 und 1927 gebaut wurden (UNESCO-Weltkulturerbe zusammen mit dem Kontorhausviertel), beherbergen heute das Miniatur Wunderland (ca. 21 €–27 € für Erwachsene, je nach Zeit) – die größte Modelleisenbahn der Welt, die auf über 1.500 m² Miniaturmodelle von Hamburg, Skandinavien, Amerika und Flughäfen zeigt, auf denen winzige Flugzeuge tatsächlich starten. Doch Hamburg hat noch mehr zu bieten als nur Hafenhandel: Der 47 Hektar große Park Planten un Blomen bietet japanische Gärten, Wasserlichtkonzerte mit Fontänen-Shows und kostenlose Sommerkonzerte, während die inneren und äußeren Becken der Alster zum Segeln, Kajakfahren und im Winter zum Eislaufen einladen, wenn sie zugefroren sind.
Das Erbe der Gegenkultur von St. Pauli lebt in Anti-Gentrifizierungs-Wandmalereien, zu Kulturzentren umgebauten Hausbesetzungen und der linksgerichteten Piratenflaggen-Fangemeinde des Fußballclubs FC St. Pauli weiter.
Das Rotlichtviertel Reeperbahn erstreckt sich über 930 Meter und vereint Sexshops, Stripclubs und Beatles-Erbe – die Fab Four verfeinerten ihr Handwerk zwischen 1960 und 1962 mit achtstündigen Auftritten im Indra Club und Star-Club, an die heute der Beatles-Platz erinnert – mit Live-Musiklokalen, Theatern und einer überraschend touristenfreundlichen Atmosphäre bei Nacht (obwohl die Seitenstraßen etwas zwielichtiger sind). Die HafenCity ist Europas größtes innerstädtisches Stadtentwicklungsprojekt, bei dem 157 Hektar ehemaliges Hafengebiet in Wohn-, Büro- und Kulturflächen umgewandelt werden. Die alternative Szene des Schanzenviertels (Sternschanze) bietet Vintage-Läden, multikulturelle Restaurants, linke Demonstrationen und das besetzte Kulturzentrum Rote Flora.
Die Gastronomieszene zelebriert die norddeutschen maritimen Traditionen – Fischbrötchen (vor allem mit geräucherter Makrele oder eingelegtem Hering, für 3 €–5 €) an Hafenständen wie Brücke 10, Labskaus (Corned Beef mit Rote-Bete-Kartoffelpüree), Franzbrötchen (einzigartige Hamburger Zimt-Kardamom-Gebäck) und frischer Fisch vom täglichen Hafenmarkt. Museen reichen von den Romantikern und modernen Meistern der Kunsthalle Caspar David Friedrich bis hin zu den 10 Etagen mit Schiffsmodellen und Marinegeschichte des Internationalen Maritimen Museums. Besuchen Sie die Stadt von Mai bis September bei 15-25 °C und genießen Sie das Leben im Freien an der Alster, Biergärten und Hafenfestivals, obwohl das graue Wetter und der häufige Nieselregen in Hamburg das ganze Jahr über den norddeutschen Charakter prägen.
Mit nordischer Zurückhaltung, die echte Herzlichkeit verbirgt, sobald man das Eis gebrochen hat, effizienten U- und S-Bahnen, weit verbreitetem Englisch und maritimem Erbe, das in jedem Hafenkran und Backsteinlagerhaus sichtbar ist, bietet Hamburg eine anspruchsvolle hanseatische Hafenkultur, die Handelsgeschichte, zeitgenössische Coolness, alternative Avantgarde und den norddeutschen Charakter in Europas grünster Millionenstadt vereint.
Was zu tun ist
Hafen & moderne Architektur
Elbphilharmonie-Konzertsaal
Wellenförmige Glasstruktur von Herzog & de Meuron – 2017 eröffnet, sofort zur Ikone geworden. Die Aussichtsplattform auf der Plaza kann kostenlos besucht werden; wenn du einen Zeitfenster im Voraus buchst, fällt eine Buchungsgebühr von 3 € pro Ticket an. Tickets für denselben Tag (sofern verfügbar) werden kostenlos ausgestellt. 360°-Blick auf den Hafen aus 37 m Höhe. Konzerttickets 15 €–350 € je nach Veranstaltung. Die Plaza ist von 9 Uhr bis Mitternacht geöffnet. Die Fahrt mit der Rolltreppe („Tube“) ist schon ein architektonisches Erlebnis für sich. Die beste Zeit für den Sonnenuntergang ist im Sommer zwischen 18 und 20 Uhr. Für Top-Konzerte solltest du schon Monate im Voraus buchen.
HafenCity & Moderne Uferpromenade
Europas größte Stadtentwicklung – moderne Architektur, Uferpromenaden, Cafés. Kostenlos zu erkunden. Die Elbphilharmonie ist das Herzstück des Stadtteils. Der Marco Polo Tower und das Unilever-Gebäude zeigen zeitgenössisches Design. Am besten nachmittags (14–17 Uhr) mit einem Spaziergang über den Platz vor der Elbphilharmonie kombinieren. Weniger historischer Charme, aber beeindruckende Stadtplanung. Kontrast zur alten Speicherstadt auf der anderen Seite des Kanals.
Speicherstadt & Museen
Speicherstadt
UNESCO-geschützte Lagerhäuser im neugotischen Stil aus rotem Backstein säumen die Kanäle – gebaut zwischen 1880 und 1920. Das Spazierengehen über die Brücken und durch die Straßen ist kostenlos. Beherbergt das Miniatur Wunderland (die größte Modelleisenbahn der Welt, 20 € IM VORAUS BUCHEN – schnell ausverkauft), Gewürzmuseum, Teppichhändler. Am besten morgens (8–10 Uhr) wegen der ruhigen Atmosphäre und dem guten Licht zum Fotografieren. Mindestens 2 Stunden einplanen. Verbunden mit der HafenCity. Historisches Hamburg pur.
Miniatur Wunderland
Die größte Modelleisenbahn der Welt in der Speicherstadt – 1.500 m² Miniaturwelten (Hamburg, Schweizer Alpen, Venedig, Skandinavien, Amerika). Eintritt für Erwachsene 22 €–25 € für Kinder 12 €–15 €; online buchen – zeitgesteuerter Eintritt. IM VORAUS BUCHEN – sehr beliebt, schnell ausverkauft. Dauer 2–3 Stunden (man kann auch länger bleiben). Interaktive Details, Tag-Nacht-Zyklen, winzige Flughäfen mit startenden Flugzeugen. Kinder lieben es, Erwachsene sind begeistert. Die beste Aktivität für Regentage.
Internationales Schifffahrtsmuseum
9 Etagen mit Schiffsmodellen, Seefahrtsgeschichte und Navigationsinstrumenten in einem historischen Backsteinlagerhaus. Eintritt 18 € für Erwachsene, 13 € ermäßigt; Inhaber der Hamburg Card bekommen Rabatt. Für Seefahrtsbegeisterte dauert der Besuch 2–3 Stunden. Weniger überlaufen als das Miniatur Wunderland. Am besten nachmittags (13–16 Uhr) besuchen. In der Nähe der Speicherstadt. Wenn du dich nicht für Seefahrtsgeschichte interessierst, kannst du diesen Ort auslassen. U-Bahn-Haltestelle HafenCity Uni.
Nachtleben & lokale Kultur
Reeperbahn & St. Pauli
Rotlichtviertel und Zentrum des Nachtlebens – die Beatles haben im Indra Club und im Star-Club ihr Handwerk perfektioniert (der Beatles-Platz markiert die Standorte). Mischung aus Sexshops, Live-Musiklokalen, Bars und Clubs. Nachts touristisch freundlich auf der Hauptstraße. Grosse Freiheit 36, Molotow, Uebel & Gefährlich sind legendäre Clubs. Am besten abends (ab 21 Uhr). Vermeide aufdringliche Werber in den Seitenstraßen. Starke Fußballkultur des FC St. Pauli – Stolz der Arbeiterklasse.
Hafenrundfahrten
1-stündige Touren durch den drittgrößten Hafen Europas – Containerterminals, Werften, Elbphilharmonie vom Wasser aus. Touren 18 €–25 € Erwachsene. Abfahrt stündlich von den Landungsbrücken. Am besten nachmittags (14–16 Uhr) wegen der Aktivitäten und des Lichts. Englische Kommentare verfügbar. Alternative: Die öffentliche Fähre Linie 62 fährt die gleiche Route (4 € -Ticket für öffentliche Verkehrsmittel – die günstigste Hafentour!). Seht euch den funktionierenden Hafen an – industriell und doch beeindruckend.
Alster & Parks
Der innerstädtische See ist in Binnenalster (innerhalb) und Außenalster (außerhalb) geteilt. Kostenlose Spazier-/Joggingwege umrunden den See (7 km lange Runde). Segelboote, Schwan-Tretboote (können gemietet werden), Cafés am Wasser. Am besten im Frühling/Sommer (Mai–September), wenn die Hamburger picknicken und segeln. Die Jungfernstieg-Promenade bietet gehobene Einkaufsmöglichkeiten. Friedlicher Rückzugsort – kaum zu glauben, dass man sich in einer Großstadt befindet. Planten un Blomen-Gärten in der Nähe (japanischer Garten, Wasserlichtshows).
Galerie
Reiseinformationen
Ankommen
- Flughäfen: HAM
- Von :
Beste Zeit für einen Besuch
Mai, Juni, Juli, August, September
Klima: Kühl
Visa-Anforderungen
Schengen-Raum
| Monat | Hoch | Niedrig | Regentage | Bedingung |
|---|---|---|---|---|
| Januar | 7°C | 3°C | 13 | Nass |
| Februar | 8°C | 3°C | 21 | Nass |
| März | 9°C | 2°C | 8 | Gut |
| April | 15°C | 4°C | 3 | Gut |
| Mai | 17°C | 7°C | 9 | Hervorragend (am besten) |
| Juni | 23°C | 13°C | 9 | Hervorragend (am besten) |
| Juli | 21°C | 12°C | 16 | Hervorragend (am besten) |
| August | 26°C | 16°C | 13 | Hervorragend (am besten) |
| September | 20°C | 10°C | 11 | Hervorragend (am besten) |
| Oktober | 14°C | 9°C | 15 | Nass |
| November | 10°C | 6°C | 9 | Gut |
| Dezember | 6°C | 2°C | 16 | Nass |
Wetterdaten: Open-Meteo-Archiv (2020–2025) • Open-Meteo.com (CC BY 4.0) • Historischer Durchschnitt 2020–2025
Reisekosten
Pro Person pro Tag, basierend auf Doppelbelegung. „Budget" bedeutet Hostels oder geteilte Unterkünfte in teuren Städten.
💡 🌍 Reisetipp (Januar 2026): Beste Zeit für einen Besuch: Mai, Juni, Juli, August, September.
Praktische Informationen
Ankommen
Der Flughafen Hamburg (HAM) liegt 8 km nördlich. Die S-Bahn S1 zum Hauptbahnhof kostet 4 € (ca. 25 Minuten). Taxis 30 €–40 € Der Hamburger Hauptbahnhof ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt –ICE Züge aus Berlin (1,5 Stunden), Frankfurt (3,5 Stunden), Kopenhagen (4,5 Stunden). Fähren aus Skandinavien legen im Hafen an.
Herumkommen
Hamburg hat ein super U-Bahn-, S-Bahn- und Busnetz. Eine Einzelfahrkarte im Zentrum von Hamburg (AB-Zone) kostet 4 € Kurzstreckenfahrkarte 2 €; eine 24-Stunden-Tageskarte für Hamburg (AB-Zone) kostet 8 € Die Hamburg Card (ab ~12 € pro Tag) beinhaltet die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel sowie Ermäßigungen für Museen und Sehenswürdigkeiten. Die meisten Sehenswürdigkeiten sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Hafenfähren sind Teil des öffentlichen Nahverkehrs – malerische Linie 62. Das Zentrum ist zu Fuß erreichbar. Fahrräder sind über StadtRAD verfügbar. Verzichte auf Mietwagen – Parken ist teuer.
Geld & Zahlungen
Euro (EUR). Karten werden fast überall akzeptiert. Kontaktloses Bezahlen ist üblich. Es gibt viele Geldautomaten. Trinkgeld: Aufrunden oder 10 % in Restaurants. Fischstände am Hafen akzeptieren oft nur Bargeld. Deutsche Effizienz bedeutet transparente Preise.
Sprache
Deutsch ist die Amtssprache. Englisch wird viel gesprochen, vor allem in Touristengebieten und von jüngeren Leuten. Der norddeutsche Dialekt (Plattdeutsch) hört man in der Stadt kaum. Schilder sind oft zweisprachig. Die Kommunikation ist einfach. Grundkenntnisse in Deutsch sind cool (Moin = norddeutsches Hallo).
Kulturelle Tipps
Moin: norddeutsche Begrüßung, einmal sagen, nicht zweimal. Fischkultur: Fischbrötchen an Hafenständen, 4 €–6 €, traditionell. Reeperbahn: Rotlichtviertel, für Touristen sicher, aber Sexarbeiterinnen respektieren, aggressive Anwerber meiden. Beatles-Erbe: Indra Club, Star-Club-Standorte, Beatles-Platz. Hafenkultur: industriell und doch romantisch, Bootstouren zeigen den funktionierenden Hafen. Franzbrötchen: Hamburger Zimtschnecke, Grundnahrungsmittel zum Frühstück. Norddeutsche Zurückhaltung: Hamburger sind freundlich, aber weniger überschwänglich als Süddeutsche. St. Pauli: Arbeiterviertel, Kult-Fußballverein, alternative Szene. Sonntag: Geschäfte geschlossen, Restaurants geöffnet. Biergärten: im Sommer im Freien trinken, manchmal eigenes Essen mitbringen.
Eine eSIM erhalten
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Flugentschädigung fordern
Flug verspätet oder annulliert? Sie könnten Anspruch auf bis zu 600 € Entschädigung haben. Prüfen Sie Ihren Anspruch hier ohne Vorkosten.
Perfekter 2-Tages-Reiseplan für Hamburg
Tag 1: Hafen & Elbphilharmonie
Tag 2: Kultur & Reeperbahn
Wo übernachten in Hamburg
HafenCity/Speicherstadt
Am besten für: Elbphilharmonie, Lagerhäuser, moderne Architektur, Uferpromenade, Museen
St. Pauli/Reeperbahn
Am besten für: Nachtleben, Rotlichtviertel, Beatles-Geschichte, ausgefallen, alternativ, Fußball
Altstadt
Am besten für: Historisches Zentrum, Rathaus, Shopping, Alster, zentral, Touristenmagnet
Schanzenviertel
Am besten für: Alternative Szene, multikulturell, Vintage-Läden, Street Art, junge Atmosphäre
Beliebte Aktivitäten
Top-bewertete Touren und Erlebnisse in Hamburg
Häufig gestellte Fragen
Brauche ich ein Visum, um Hamburg zu besuchen?
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch in Hamburg?
Wie viel kostet eine Reise nach Hamburg pro Tag?
Ist Hamburg für Touristen sicher?
Was sind die Sehenswürdigkeiten in Hamburg, die man unbedingt sehen muss?
Warum Sie diesem Reiseführer vertrauen können
Unabhängiger Entwickler und Reise-Datenanalyst mit Sitz in Prag. Hat über 35 Länder in Europa und Asien bereist und analysiert seit über 8 Jahren Flugrouten, Unterkunftspreise und saisonale Wetterbedingungen.
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