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"Planst du eine Reise nach Wien? April ist die beste Zeit für gutes Wetter — perfekt für lange Spaziergänge und Entdecken ohne Menschenmassen. Galerien und Kreativität füllen die Straßen."
Wir haben diesen Reiseführer auf Basis aktueller Klimadaten, Hotelpreisentwicklungen und unserer eigenen Reisen erstellt, damit Sie den richtigen Monat ohne Rätselraten wählen können.
Warum Wien besuchen?
Wien versprüht imperiale Eleganz und kulturelle Raffinesse, wo Habsburger Paläste von Bäumen gesäumte Boulevards einrahmen und klassische Musik vergoldete Konzertsäle füllt, in denen Mozart, Beethoven und Strauss ihre Premieren feierten. Österreichs Hauptstadt an der Donau bewahrt nahtlos ihre glorreiche Vergangenheit und begrüßt gleichzeitig zeitgenössische Kreativität in einer Stadt, die regelmäßig zu den lebenswertesten der Welt zählt. Die 1.441 Zimmer des Schloss Schönbrunn und die formalen französischen Gärten konkurrieren in Größe und Opulenz mit Versailles; seine gelbe Barockfassade beherbergt Schätze von Maria Theresias Privatgemächern bis hin zum Gloriette-Pavillon auf dem Hügel, der einen Panoramablick bietet.
Der Komplex der Hofburg, über 600 Jahre lang Winterresidenz der Habsburger, beherbergt mehrere Museen – das Sisi Museum offenbart das faszinierende Leben von Kaiserin Elisabeth, die Kaiserappartements zeigen königliche Wohnräume, die weißen Lipizzaner-Hengste der Spanischen Hofreitschule führen klassische Dressur vor, die seit dem 16. Jahrhundert unverändert ist (Vorführungen von ca. 35 € bis ~245 € je nach Sitzplatz/Kategorie), und die Silberkammer präsentiert über 7.000 Stücke höfischen Tafelgeschirrs.
Kunstliebhaber pilgern zur Klimt-Sammlung im Belvedere, wo „Der Kuss“ in goldenem Jugendstil-Glanz neben Schieles expressionistischen Werken strahlt, während die ehemaligen kaiserlichen Ställe des MuseumsQuartiers heute moderne Galerien wie das Leopold Museum und das MUMOK für zeitgenössische Kunst beherbergen. Der Wiener Legende nach begann die Kaffeehauskultur, nachdem die gescheiterte osmanische Belagerung von 1683 Kaffeebohnen zurückließ. Die Wiener Kaffeehauskultur gehört seit 2011 zum nationalen Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich, und ikonische Cafés wie das Café Central (wo Freud, Trotzki und andere Intellektuelle debattierten), das Café Sacher (Heimat der originalen Sachertorte mit Marillenmarmelade, die die Wiener streng schützen) und das Café Landtmann dienen noch immer als elegante Wohnzimmer, in denen Gäste stundenlang bei einer Melange, Apfelstrudel und auf Holzhaltern montierten Zeitungen verweilen.
Die Ringstraße, die nach 1857 nach dem Abriss der mittelalterlichen Mauern erbaut wurde, umschließt das historische Zentrum der Inneren Stadt vorbei am Ziegeldach und dem 137 Meter hohen Südturm des gotischen Stephansdoms, der Staatsoper, deren rot-goldenes Interieur jährlich über 300 Aufführungen beherbergt, dem Parlament mit seinen griechisch-antiken Säulen und der Athene-Statue, dem neugotischen Rathaus und dem Burgtheater. Der 1,5 Kilometer lange Naschmarkt quillt über vor internationalen Speisen von türkischem Gözleme bis zu vietnamesischem Pho, Flohmarktfunden am Samstag und Wochenend-Brunch-Publikum. Traditionelle Heurige in Grinzing und im Wienerwald servieren Heurigen-Wein direkt aus dem Fass zu herzhafter österreichischer Kost – dünn geklopftes Wiener Schnitzel, Tafelspitz und Brettljause.
Das Riesenrad im Prater aus dem 19. Jahrhundert (15 €) bietet nostalgische Panoramen, während die Strände der Donauinsel im Sommer zum Schwimmen und Radfahren am zweitlängsten Fluss Europas einladen. Wiens musikalisches Erbe lebt durch Produktionen der Staatsoper, Sonntagsmessen der Wiener Sängerknaben in der Hofburgkapelle, klassische Konzerte in Palästen und das weltweit übertragene Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker aus dem goldenen Musikvereinssaal weiter.
Weihnachtsmärkte verwandeln die Stadt von November bis Dezember in ein Winterwunderland – der Markt am Rathausplatz erstreckt sich vor dem beleuchteten Rathaus, der Markt in Schönbrunn füllt die Schlosshöfe, und Glühwein wärmt die Hände an Dutzenden von Ständen. Jenseits der kaiserlichen Pracht gedeiht das moderne Wien in hippen Vierteln – Neubaus Vintage-Läden und Kaffeespezialitäten, die Leopoldstadt mit dem Praterpark und Donau-Bars, Mariahilf mit dem Naschmarkt und internationaler Gastronomie. Tagesausflüge führen zu den Weinbergen am Flussufer der Wachau und zum Stift Melk (90 Minuten), nach Bratislava (1 Stunde mit dem Boot) oder in den Wienerwald.
Mit effizienter U-Bahn und Straßenbahnen, einer kompakten, begehbaren Inneren Stadt, in der sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten innerhalb von 2 Kilometern konzentrieren, ausgeprägten vier Jahreszeiten von verschneiten Wintern perfekt für Weihnachtsmärkte bis hin zu warmen Sommern an der Donau, erschwinglichen Stehplatzkarten für die Oper, die Kultur demokratisieren, und einer Lebensqualität, die regelmäßig als die beste der Welt eingestuft wird (geringe Kriminalität, exzellente Gesundheitsversorgung, Grünflächen), bietet Wien kaiserliche Raffinesse, musikalisches Erbe, Kaffeehauskultur und österreichische Gemütlichkeit in einer Hauptstadt, die die Eleganz des 19. Jahrhunderts nie ganz hinter sich gelassen hat.
Was zu tun ist
Imperiales Wien
Schloss Schönbrunn
Buchen Sie das Schlossticket online (38 € für 40 Zimmer) oder die Prunkräume (28 € für weniger Zimmer). Gehen Sie direkt zur Öffnung um 8:30 Uhr oder nach 16:00 Uhr hin. Die Gärten sind kostenlos und atemberaubend; das Café Gloriette bietet einen Panoramablick. Lassen Sie den Tiergarten aus, außer Sie reisen mit Kindern.
Hofburg
Mehrere Museen in einem Komplex – das Sisi Museum (ca. 20 €) beleuchtet das Leben von Kaiserin Elisabeth, die Kaiserappartements zeigen königliche Räume und normalerweise auch die Silberkammer (prüfen Sie, ob diese während Ihres Besuchs geöffnet ist). Kaufen Sie das Kombiticket online. Weniger überlaufen als Schönbrunn. Planen Sie 2-3 Stunden ein.
Schloss Belvedere & Klimt
Das Obere Belvedere (ca. 20 €) beherbergt Klimts berühmten Kuss und goldene Gemälde – buchen Sie den Zeitfenster-Eintritt online. Das Untere Belvedere (ca. 17 €) zeigt Wechselausstellungen. Die Gärten dazwischen sind kostenlos und bieten einen tollen Blick auf die Stadt. Besuchen Sie zuerst das Obere Belvedere und schlendern Sie dann durch die Gärten hinunter.
Klassische Musik & Kultur
Wiener Staatsoper
Stehplatzkarten für denselben Tag (ab ca. 13 €) werden online und an den Kassen ab 10:00 Uhr morgens freigeschaltet, plus zusätzliche Tickets am Stehplatzeingang etwa 80 Minuten vor der Vorstellung – kommen Sie frühzeitig zum Anstehen. Sitzplätze kosten 50 €–250 €+. Führungen (~40 Min., ca. 15 €) finden mehrmals täglich statt – prüfen Sie den offiziellen Zeitplan. Dresscode für Aufführungen: mindestens Smart Casual, viele Einheimische tragen Abendgarderobe.
Stephansdom
Freier Eintritt in den Hauptdom; besteigen Sie den Südturm (343 Stufen, ca. 6,5 €) für den Stadtblick – besser und günstiger als das Riesenrad. Die Katakombenführung (ca. 7 €) zeigt Habsburger-Grüfte. Regelmäßige Abendorgelkonzerte sind erschwinglich und atmosphärisch – prüfen Sie die Termine bei der Buchung.
Musikverein & Klassische Konzerte
Heimat der Wiener Philharmoniker und des berühmten Goldenen Saals. Stehplatzkarten für reguläre Konzerte beginnen bei ca. 15 €–20 €. Buchen Sie Monate im Voraus für das Neujahrskonzert. Günstigere Alternative: kostenlose Mittagskonzerte in verschiedenen Kirchen (Zeitpläne prüfen).
Wiener Lebensart
Kaffeehauskultur
In traditionellen Kaffeehäusern können Sie stundenlang bei einer Tasse Kaffee verweilen. Café Central (touristisch, aber wunderschön), Café Hawelka (Favorit der Einheimischen, nur Barzahlung) oder Café Sperl (unverändert seit den 1880ern). Bestellen Sie eine Melange (ähnlich wie Cappuccino) oder einen Einspänner (mit Schlagsahne). Trinkgeld: aufrunden oder 10 % hinzufügen.
Naschmarkt
Wiens größter Freiluftmarkt – frische Produkte, Gewürze und Restaurants. Die Stände schließen meist am späten Nachmittag oder frühen Abend; Restaurants bleiben länger geöffnet; sonntags geschlossen. Besuchen Sie samstags morgens den Flohmarkt am Westende. Meiden Sie überteuerte Touristenrestaurants; probieren Sie Imbissstände für authentisches Essen. Beste nahöstliche und asiatische Zutaten.
Prater & Riesenrad
Historischer Vergnügungspark mit freiem Eintritt – Sie zahlen nur für die Fahrgeschäfte. Das Riesenrad (15 €) ist ikonisch, aber langsam; gehen Sie zum Sonnenuntergang hin. Der Rest des Praters ist eine riesige Grünfläche, auf der Einheimische joggen und picknicken. Der Biergarten Schweizerhaus (saisonal) serviert riesige Stelzen.
MuseumsQuartier & Lokale Bezirke
Moderner Museumskomplex mit kostenlosem Innenhof – Einheimische entspannen im Sommer auf den bunten Enzis. Museen im Inneren sind ticketpflichtig. Spazieren Sie ins nahegelegene Neubau (7. Bezirk) für Vintage-Läden und hippe Cafés. Meiden Sie die Kärntner Straße (Touristenfalle) – erkunden Sie stattdessen die Seitenstraßen.
Galerie
Reiseinformationen
Ankommen
- Flughäfen: VIE
- Von :
Beste Zeit für einen Besuch
April, Mai, Juni, September, Oktober
Klima: Moderat
Visa-Anforderungen
Schengen-Raum
Einreise prüfen| Monat | Hoch | Niedrig | Regentage | Bedingung |
|---|---|---|---|---|
| Januar | 5°C | 0°C | 10 | Gut |
| Februar | 9°C | 2°C | 8 | Gut |
| März | 12°C | 3°C | 7 | Gut |
| April | 16°C | 6°C | 10 | Hervorragend ((am besten)) |
| Mai | 20°C | 10°C | 12 | Hervorragend ((am besten)) |
| Juni | 26°C | 15°C | 12 | Hervorragend ((am besten)) |
| Juli | 28°C | 17°C | 11 | Gut |
| August | 27°C | 17°C | 11 | Gut |
| September | 22°C | 13°C | 10 | Hervorragend ((am besten)) |
| Oktober | 16°C | 8°C | 9 | Hervorragend ((am besten)) |
| November | 9°C | 3°C | 8 | Gut |
| Dezember | 5°C | 1°C | 10 | Gut |
Wetterdaten: Open-Meteo-Archiv (2020–2025) • Historischer Durchschnitt 2020–2025
Reisekosten
Pro Person pro Tag, basierend auf Doppelbelegung. „Budget" bedeutet Hostels oder geteilte Unterkünfte in teuren Städten.
💡 🌍 Reisetipp (Februar 2026): Plane voraus: April steht vor der Tür und bietet ideales Wetter.
Praktische Informationen
Ankommen
Der Flughafen Wien-Schwechat (VIE) liegt 18 km südöstlich. Der City Airport Train (CAT) erreicht Wien Mitte in 16 Minuten (15 € einfache Fahrt). Die günstigere S-Bahn S7 benötigt ca. 25 Min. für etwa 5,4 €. Busse kosten rund 11 €, Taxis 37 €–42 € (Festpreise verfügbar). Wien ist der Eisenbahnknotenpunkt Mitteleuropas – Direktzüge aus Prag (4h), Budapest (2h30min), München (4h), Salzburg (2h30min) und vielen anderen Städten.
Herumkommen
Wiens U-Bahn (5 Linien), Straßenbahnen und Busse sind hervorragend. Stand Januar 2026: Einzelfahrschein 3,2 € (gültig für 1 Fahrt), 24-Stunden-Karte 10 € (Papier) / 9,7 € (digital). Die Vienna City Card beinhaltet Transport sowie Museumsrabatte. Das historische Zentrum (Ringstraßen-Areal) ist gut zu Fuß erkundbar. Fahrräder können über Citybike oder WienMobil Rad gemietet werden. Taxis haben Taxameter und sind zuverlässig. Vermeiden Sie Mietwagen – der öffentliche Nahverkehr ist überlegen.
Geld & Zahlungen
Euro (EUR, €). Karten werden fast überall akzeptiert, auch auf Märkten und in Straßenbahnen. Geldautomaten sind reichlich vorhanden – vermeiden Sie Euronet (hohe Gebühren). Trinkgeld: In Restaurants aufrunden oder 10 % hinzufügen, 1 €–2 € für Pagen, Kleingeld für Taxifahrer. Wiener schätzen passendes Trinkgeld mehr als übermäßig hohe Beträge.
Sprache
Deutsch ist Amtssprache (österreichischer Dialekt). Englisch wird in Hotels, Touristengebieten und von der jüngeren Generation viel gesprochen. Ältere Wiener sprechen teils nur begrenzt Englisch. Das Erlernen von Grundlagen (Grüß Gott, Danke, Bitte) wird geschätzt. Museumsbeschriftungen sind oft auf Englisch. Wiener sind formell, aber hilfsbereit.
Kulturelle Tipps
Kleiden Sie sich schick für Oper, Konzerte und gehobene Kaffeehäuser. Kaffeekultur: Bestellen Sie eine Melange (Cappuccino), einen Einspänner (mit Sahne) oder einen Verlängerten. Verweilen Sie mindestens eine Stunde. Restaurants: Reservierungen sind für das Abendessen unerlässlich, besonders am Wochenende. Mittagessen 12-14 Uhr, Abendessen 18-22 Uhr. Stille Sonntage bedeuten keine lauten Aktivitäten. Auf Rolltreppen rechts stehen. Im Sommer besuchen Sie die Heurigen (Weinstuben) in den Außenbezirken. Das Neujahr bringt den Donauwalzer im Musikverein (Tickets sofort ausverkauft).
Eine eSIM erhalten
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Flugentschädigung fordern
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Perfekter 4-Tage-Reiseplan für Wien
Schönbrunn & Belvedere
Hofburg & Oper
Museen & Kaffeekultur
Parks & Heurige
Unterkünfte
Innere Stadt (1. Bezirk)
Am besten für: Stephansdom, Hofburg, Staatsoper, historisches Herz
Neubau (7. Bezirk)
Am besten für: Design-Shops, unabhängige Cafés, Kreativszene, Vintage-Läden
Leopoldstadt (2. Bezirk)
Am besten für: Prater Vergnügungspark, Donaukanal-Bars, jüdisches Erbe, aufstrebende Szene
Josefstadt (8. Bezirk)
Am besten für: Ruhige Wohn-Eleganz, Theater in der Josefstadt, lokale Restaurants
Margareten (5. Bezirk)
Am besten für: Naschmarkt, trendige Cafés, Kunstszene im Freihausviertel
MuseumsQuartier-Viertel
Am besten für: Zeitgenössische Kunst, MUMOK, Leopold Museum, Cafékultur, Nachtleben
Beliebte Aktivitäten
Top-bewertete Touren und Erlebnisse in Wien
Häufig gestellte Fragen
Benötige ich ein Visum für einen Besuch in Wien?
Wann ist die beste Reisezeit für Wien?
Wie viel kostet eine Reise nach Wien pro Tag?
Wie viele Tage braucht man in Wien?
Ist Wien teuer?
Ist Wien sicher für Touristen?
Was sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Wien?
Warum du diesem Reiseführer vertrauen kannst
35+ Länder • 8 Jahre Analyse von Reisedaten
Unabhängiger Entwickler und Reise-Datenanalyst mit Sitz in Prag. Hat über 35 Länder in Europa und Asien bereist und analysiert seit über 8 Jahren Flugrouten, Unterkunftspreise und saisonale Wetterbedingungen.
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